• Christoph Burgmer

Video: Adivasi in Rourkela heute

Aktualisiert: 2. Aug. 2021


 

 

1953 begann die indische Regierung in Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland die Planung und Errichtung eines Stahlwerkes in Rourkela. Hunderte deutsche Firmen waren an dem Bau beteiligt. Es war das erste und wichtigste Nachkriegsprojekt, mit der die deutsche Industrie ihre neu gewonnene internationale Wettbewerbsfgähigkeit beweisen konnte. Es steht am Beginn der deutschen Exporterfolge. Das Stahlwerk, in dem heute 35.000 Menschen arbeiten, wurde auf dem Grund und Boden der Adivasi errichtet. Dazu wurden 16.000 Adivasi aus 32 Dörfern umgesiedelt. Sie sollten eine Kompensation für ihren Landverlust erhalten, was jedoch nie geschah. Hunderte wurden in den Dschungel deportiert, viele von ihnen starben an Krankheiten und Unterernährung. Andere wirden in Ghettos gesperrt. Deutschland weigert sich bis heute, ihre Mitverantung für die Deportationen anzuerkennen und Entschädigungen zu zahlen.

 


 

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